Narbenentstörung

Narben stören überall dort, wo die normale Funktion unseres Bewegungsapparates eingeschränkt ist, oder wenn die Funktionsfähigkeit der Organe behindert wird. Die daraus entstehenden Spannungen werden als Schmerz erlebt. Um diesem Schmerz auszuweichen, nimmt man eine bewusste oder unbewusste Schonhaltung ein. Jede Schonhaltung hat eine Entlastung der einen Seite durch die Überlastung der Anderen zur Folge. Chronische Schmerzen sind häufig das Resultat davon.
Mit einem Tastbefund lässt sich eine verhärtete Oberflächenspannung im Gewebe feststellen. Bei vorhandenen Verklebungen kommt es hierbei zu einem nadelähnlichen, spitz ausstrahlenden Schmerzgefühl. Dieser helle Schmerz ist ein sicheres Zeichen für Verklebungen im Gewebe.
Mit Hilfe der Manuellen Narbentherapie kann die Spannung in sichtbaren und unsichtbaren Narben gelöst werden, die durch Entzündungen, Blutergüsse, Schwellungen etc. entstanden sind.